Das Brennelemente-Zwischenlager Gundremmingen

Das Brennelemente-Zwischenlager Gundremmingen liegt im Donauried am rechten Ufer der Donau bei Gundremmingen im Landkreis Günzburg in Bayern. Mit der Einlagerung des ersten Behälters (Typ CASTOR® V/52) ist das Brennelemente-Zwischenlager am 25. August 2006 in Betrieb gegangen. Die Genehmigung nach dem Atomgesetz für die Aufbewahrung von Kernbrennstoffen im Brennelemente-Zwischenlager Gundremmingen ist auf 40 Jahre befristet, gerechnet ab Einlagerung des ersten Behälters. Seit 01. Januar 2019 ist die BGZ als neue Betreibergesellschaft für das Brennelemente-Zwischenlager Gundremmingen verantwortlich.

Das Brennelemente-Zwischenlager liegt auf dem Betriebsgelände des Kernkraftwerks Gundremmingen und kann über die bereits bestehende Zufahrtsstraße zum Kernkraftwerk erreicht werden. Dadurch ist der Transportweg des CASTOR®-Behälters vom Reaktorgebäude zum Brennelemente-Zwischenlager kurz und öffentliche Verkehrswege müssen nicht genutzt werden. Das Lagergebäude ist 104 Meter lang, 38 Meter breit und 18 Meter hoch und bietet Stellplätze für maximal 192 Behälter mit hochradioaktiven Abfällen aus dem Kernkraftwerk. Die Kapazität von 192 Stellplätzen ist auf den Bedarf des Kernkraftwerks ausgerichtet. Zunächst ist vorgesehen, 172 Transport- und Lagerbehälter im Brennelemente-Zwischenlager einzulagern. Zu einem späteren Zeitpunkt können in das Brennelemente-Zwischenlager durch Veränderung des Aufstellmusters insgesamt 192 Behälter eingelagert werden.

Genehmigungsverfahren

Eine Übersicht über bisher erteilte Genehmigungen und ggf. laufende Genehmigungsverfahren finden Sie hier: https://www.base.bund.de/DE/themen/ne/zwischenlager/standorte/krb.html

Brennelemente-Zwischenlager Gundremmingen
(Bayern)

Dr.-August-Weckesser-Straße 2
89355 Gundremmingen

Betreiber: BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH
Behälterstellplätze: 192 genehmigt | 78 belegt*
Aktuelle Belegung: 78 CASTOR® V/52
Beantragung: 2000
Genehmigung: 2003
Inbetriebnahme: 2006
Genehmigt bis: 2046
Genehmigtes Inventar: maximal 2.250 t SM** | maximal 7,4 MW***

* Stand 13.10.2020
** t SM = Angabe in Tonnen Schwermetall
*** MW = Angabe der Gesamtwärmeleistung in Megawatt